Unternehmen & Märkte

WARENHÄUSER | 09.09.2008

Rettung für gefährdete Filialen

Für Karstadt-Mitarbeiter gibt es endlich auch mal gute Nachrichten: 16 gefährdete Standorte sollen erhalten bleiben.

Karstadt: Rettung für 16 Filialen

Karstadt: Rettung für 16 Filialen

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Wie der Sprecher der Karstadt-Warenhaus GmbH, Michael Scheibe, am Dienstag in Essen auf ddp-Anfrage mitteilte, wurde dieses Ziel durch eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit dieser meist kleineren Filialen erreicht.

Den Angaben zufolge sind fünf Filialen davon in Nordrhein-Westfalen, und zwar in Bottrop, Iserlohn, Mönchengladbach, Recklinghausen und Siegen.

Ursprünglich war der Fortbestand von 27 der insgesamt 90 Warenhäuser vom Konzern in Frage gestellt worden. Bei elf Häusern hatte man sich bereits im Frühjahr für eine Weiterführung entschieden.

Stellenabbau geplant


In den 16 nun im Konzern verbleibenden Filialen arbeiten nach Angaben von Karstadt rund 2.500 Mitarbeiter.

In der Karstadt-Hauptverwaltung in Essen arbeiten derzeit knapp 2.000 Mitarbeiter. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Karstadt in der Hauptverwaltung 400 Stellen streichen will.

„Es wird eine Reihe von betriebsbedingten Kündigungen geben”, hatte ein Karstadt-Sprecher der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung  gesagt.

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