Sonntag 19.05.2013
News
Unternehmen & Märkte

Das EM-Fieber grassiert: Trikots und sogar Kartenspiele mit Fußballmotiven verkaufen sich prächtig. Foto:Uno/Mattel GmbH
Die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine belebt die Geschäfte von Schipper, der auch im Aufsichtsrat der Verbundgruppe Euronics sitzt. Am besten gehen, eigentlich erwartungsgemäß, die Fernsehgeräte, "und hier besonders die großformatigen", sagt Schipper zu derhandel.de.
Grillwürstchen und Knabberzeug
Auch anderswo bringen die Händler die neue Kauflaune der Kunden mit der EM in Zusammenhang, die nun eine Woche läuft. So sagte Sabine Hagmann, Geschäftsführerin des baden-württembergischen Einzelhandelsverbandes, der Nachrichtenagentur dapd, dass der Verkauf von Fanartikeln gut angelaufen sei. Begehrt sei vor allem das grüne Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft, vielerorts sei das Textil gar schon ausverkauft.
Auch der Lebensmittelhandel in Baden-Württemberg spürt die EM-Lust der Deutschen, die derzeit besonders Grillwürste und Knabbergebäck kaufen würden.
Ähnliches vermeldet der Thüringer Einzelhandel, wo ebenfalls die Fanartikel begehrt seien. Nur die Bayern sind offenbar etwas verhaltener: "Den Ball flach halten, man kann nicht von einer Umsatzrakete sprechen", sagte Verbandssprecher Bernd Ohlmann zu dapd. Immerhin würden Getränke, Elektro- und Sportartikel stärker nachgefragt.
Adidas im Lieferstress
Für die Intersport-Händler ist das Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf jeden Fall das derzeit am besten verkaufte Produkt, heißt es auf Nachfrage von derhandel.de.
Die Verbundgruppe teilt mit, dass bei ihren angeschlossenen Händler bereits rund 150.000 Trikots oder ähnliche T-Shirts über die Ladentische gegangen seien. Lieferant Adidas würde derzeit neue Ware permanent liefern müssen, so stark sei die Nachfrage, hieß es.
Intersport ist als "Official Sports Shop" der Fußball-EM 2012 und 2016 Vertragspartner des europäischen Fußballverbandes Uefa sowie von Adidas. Dazu gehört unter anderem, dass Heilbronner Verbundgruppe in Europa in 800 Intersport-Geschäften (in Deutschland 450) spezielle EM-Verkaufsflächen einrichten durfte.
Einen solchen Vorteil hat die Konkurrenz von Sport2000 nicht. Daher heißt es aus der Mainhausener Zentrale der Verbundgruppe auf Anfrage von derhandel.de: "Nach der ersten Woche der EM ist noch keine spürbare Tendenz nach oben sichtbar. Darauf warten wir noch".
Steffen Gerth
Anzeige
Diesen Artikel verlinken:
MEHR INFORMATIONEN ZUM THEMA
Impressum | Datenschutz | Kontakt
Copyright: Deutscher Fachverlag GmbH; Anregungen & Kommentare an info@derhandel.de
Credits: Konzept & Layout SamArt Gbr
Credits: Konzept, Projektmanagement, Programmierung und technische Realisation dfv Internet-Service
Anzeige
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Frage des Tages




